philosophisches schwarz

um ernsthafte metaphysik zu betreiben, muss man sich dem nichts zuwenden, d.h. der idee, dass hinter allem kein weltgeist oder wie auch immer geartetes höheres steht, dass da eben nichts ist, worauf alles hinausgeht oder von wo alles ausgeht. die idee der befreiung liegt ebenfalls in dieser zuwendung hin zum nichts und dafür mag das philosophische schwarz stehen, wie auch in verbindung mit der schwarzen kunst, worin ich die verbingung aus poesie/poiesis und der magie der fiktion begreife. philosophisches schwarz ist das zeichen für die erschaffung, oder besser noch für das werden von bedeutung aus dem nichts.

darin schließlich liegt die wahre kunst, der stein der weisen, der dreh- und angelpunkt der kultur.

gez.: holly

Veröffentlicht von

Tobias Reckermann

Schriftsteller Mitarbeiter bei Whitetrain

7 Gedanken zu „philosophisches schwarz“

  1. hallo holly,
    was ist das hier? gibt es den begriff „schwarz“, in all seiner vielfalt, als philosophisches thema? oder wurde das von dir erfunden-gefunden-erdacht-zusammengereimt-dir-zu-gekommen-lassen-worden?

    sehe finstere zeiten aufkommen
    freu mich drauf

    grüße
    nav

  2. die phlosophie ist vor keinem gedanken sicher…

    das lasse ich schon mal als satz des jahres so stehen.
    wenn du das thema gemacht hast, kann ich da mitmachen?
    interessiert mich schon lange, warum weiß gut ist und schwarz böse – also alles jenseits der banalen feststellung, daß es nachts dunkel ist und wir uns angeblich vor der nacht, dem dunkel, fürchten. ich nicht! habe nachts die besseren dinge erlebt.

    night time is the right time.

    gruß
    nav

  3. das böse – würde sagen, dass das böse, was das auch sei, eben gerne im dunkel bleibt, sich im dunkel verbirgt, wo es sich unbeobachtet fühlt. wo es ins licht tritt, gibt es sich meist für das gute aus.

  4. also, manchmal glaube ich, daß ich nicht böse bin und ich halte mich am liebsten im dunkel auf, viel interessantere leute da und bessere musik. ich glaube, daß böse, das echt b ö s e tritt bei licht tatsächlich als „gut“ auf und treibt seine finsteren geschäfte.
    Also: Tageslicht plus böses = besser nachts leben (da tritt das böse und das gute unverkleidet auf). und die musik ist nachts besser und die gewürze sind nachts schärfer und die frauen auch…

    grüße

    nav

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